Gesiebte Luft atmen müssen…

ist ein umgangssprachlicher Ausdruck dafür, dass ein Mensch eine bestimmte oder auch unabsehbare Zeit seines Lebens im Gefängnis zubringen muss.


Während Kriminalität und „Verbrecherpersönlichkeiten“ in der medialen Öffentlichkeit oft auf eine schaurig-faszinierende Resonanz stoßen, werden im Alltag die Menschen angstvoll gemieden, zu deren Lebenshintergrund Straftat und Gefängnisaufenthalt gehören.


„In gesiebter Luft“ ist eine Initiative von ehrenamtlich wie hauptamtlich tätigen Menschen in der evangelischen und katholischen Straffälligenhilfe. Wir möchten Sie einladen, in die Gefängnisse hineinzusehen und die Menschen näher kennen zu lernen, von denen Sie immer einmal in den Gerichtsreportagen der Tageszeitungen lesen.


In dem Leid, welches den Opfern von Verbrechen aufgezwungen ist, und auch in dem, was die Täter bei sich und bei ihren Angehörigen zerstören, tun sich Abgründe und Ausweglosigkeiten menschlicher Existenz auf. Wir möchten mit Ihnen auf die Suche gehen, inwieweit christlicher Glaube helfen kann, Antworten zu finden, Trost zu spenden, und Orientierung für Betroffene sowie für uns alle zu geben.


So wünschen wir Ihnen interessante Eindrücke auf unserer Internetseite und natürlich bei Ihrem Besuch der Ausstellung „In gesiebter Luft“.

 

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